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17.05.2003, 23:13
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#1
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Gast
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ein paar gedanken...
Manchmal würde vieles viel einfach gehen, wenn man einfach die Augen schliessen und sich in sein eigenes Schneckenhaus zurückziehen könnte.
Vergessen, nicht mehr daran denken, einfach verdränken können.
Unbewusst ertappt man sich beim Fehler machen,
den Schmerz den man selbst erlent hat zu vervielfachen,
an anderen und niemandem ist mehr zum lachen.
Alles scheint sich nur noch um das Eine zu drehen,
man scheint mit seinem Schicksaal nicht mehr verhandeln zu können.
Man versucht vor sich selbst zu flüchten, sich möglichst zu verstellen, nicht mehr sich selbst zu sein, versucht alles zu ändern, um wieder mit sich selbst zufrieden sein zu können.
Alles zu tun akzeptiert zu werden, sich verändern, um dazuzugehören und nicht mehr allein zu sein.
Andauernde Einsamkeit, die beste Waffe sich selbst zu zerstören.
Oft lernt man aus Fehlern, lernt mit ihnen umzugehen, doch wie lernt man sie nicht mehr zu begehen?
Wie lernt man sich vor sich selbst zu schützen?Die Fehler anderer nicht zu unterstützen?
....keine Beachtung den Gedanken anderer zu schenken, sich nur mir sich selbst auseinader zu setzten....
die Augen vor dem Wesentlichen zu schliessen,
um danach sagen zu können:" Ich hab nichts gesehen...."
Sich die Ohren zuzuhalten, um sagen zu können." Ich hab nichts gehört".
Nichts mehr sagen, um sagen zu können:" Ich hab nichts weitergesagt..."
Um am Schluss sagen zu können:" Ich hab nichts von dem allem mitgekriegt..."
Sich an seinem Wohl zu erfreuen
Sich um Nichts zu bemühen, scheint der Leitfaden der heutigen Gesellschaft zu sein...
Plötzlich scheint alles anders, man scheint doch etwas mitgekriegt gehabt, etwas gesehen, gehört und gesagt...
Aber dann ist es dann auch schon zu spät,denn ich habe nich niemanden gesehen, der aus dem ewigen Schlaf wieder erwacht ist....Ihr schon???
...nur ein paar gedanken von mir...
take care ich
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18.05.2003, 15:25
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#2
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Gast
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das ist dir grosse frage, die sich ein jeder stellen solte....
doch viele haben evtl. angst davor sich ihr zu stellen, und wählen so den einfacheren weg.....
.....die frage bleibt nur, ob man ein leben lang sich hinter seiner feigheit verstecken kann, oder ob man von ihr eigeholt werden kann?....
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18.05.2003, 15:28
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#3
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Registriert
Schnabeltier
Registrierungsdatum: Apr 2003
Ort: Irgendwo im Nirgendwo
Beiträge: 35
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Re: ein paar gedanken...
...aber wer weiss schon...
vielleicht ist es einfacher den weg mit verschlossenen Augen zu gehen, den Gedanken anderer Beachtung zu schenken um sich nicht mit sich selbst auseinander zu setzten...nicht zu leben, nur zu existieren, um nicht unterzugehen
...aber ist es besser?
(hehe mein neunter beitrag  )
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18.05.2003, 15:32
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#4
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Gast
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...doch kann man wirklich mir geschlossenen augen leben, ich meine einfach sich zu verstellen, sich nicht selbst zu achten, einfach wie eine marionette mit der menge zu laufe, ja ein fisch sein, i strom schwimmen, und nichts falsches machen, doch wohin kommen wir wenn ein jeder so denkt?.....
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18.05.2003, 15:44
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#5
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Gast
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PS: beitrag von mir und sensefrau vertauscht!...
die anderen sind "herzlichst" dazu eingeladen auch mit zu diskutieren, sich dazu zu äussern...
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18.05.2003, 16:31
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#6
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Registriert
Boardprediger
Registrierungsdatum: Mar 2003
Ort: hinter dem mond
Beiträge: 400
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Re: ein paar gedanken...
Zitat:
Erstellt von Nienor
Andauernde Einsamkeit, die beste Waffe sich selbst zu zerstören.
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Die schlimmste einsamkeit ist es, nicht einsam zu sein.
(d.h. ist man nicht einsamer, wenn man sich unter geliebten menschen einsam fühlt, als wenn man ganz alleine ist...?)
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Unglück: die Sorte von Glück, an der es nie fehlt (...)
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18.05.2003, 16:58
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#7
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Gast
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...das habe ich eigentlich mit diesem satz gemeint...
Einsam ist der, der sich einsam fühlt, egal ob in gesellschaft, oder einfach nur einsam im sinne von alleine, wobei man gegen einsamkeit in gesellschaft meist nichts tun kann...
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18.05.2003, 17:11
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#8
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Registriert
Boardprediger
Registrierungsdatum: Mar 2003
Ort: hinter dem mond
Beiträge: 400
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manchmal - da fühl ich mich als wär ich ein atom...
__________________
Unglück: die Sorte von Glück, an der es nie fehlt (...)
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18.05.2003, 17:37
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#9
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Gast
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atom?
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18.05.2003, 19:11
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#10
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Registriert
Boardprediger
Registrierungsdatum: Mar 2003
Ort: hinter dem mond
Beiträge: 400
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Ein Atom besteht ja bekanntlich aus einer Hülle und einem Kern... beides zieht einander an und wird nie (ausser mit zusätzlicher energie) voneinander loskommen... ich fühle mich in meiner "hülle" gefangen, kann ebenfalls nicht von mir loskommen, obwohl ich mir das oftmals wünschen würde... trotzdem kann ich nicht ohne meinen körper sein, wie auch der kern nicht ohne hülle sein kann...
Wenn wir mit einem Lächeln durch die Gegend gehn, merkt niemand wie wir uns wirklich fühln... beim atom zählt auch bloss die valenzschale, der kern ist völlig nebensächlich...
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Unglück: die Sorte von Glück, an der es nie fehlt (...)
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18.05.2003, 19:30
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#11
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Lord of the Board
Registrierungsdatum: Aug 2002
Ort: in der Pampa, unweit von Zürich
Beiträge: 1.816
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ich bin überglücklich, dass ich sehr gute freunde habe. da macht doch das ganze leben viel mehr spass.
__________________
"Never change a running system!" --> *öhm* *kratzamkopp* *hmmm* *datmudoch* *jawatmuddatmud* --> "No risk, No Fun !!!!" *knack* *boom* *flacker* *oh shit* --> "Never change a running System!"
im gedenken an: pentium II 266 (das funktionniert doch bestimmt auch ohne wärmeleitpaste), 1 300w-noname-netzteil (machen wir doch mal 'nen pc-reboot), 1 geforce2mx (wow, die war aber toll zum übertakten), motherboard gigabyte ga7zx (aus irgend 'nem grund kann man ja den fsb per jumper auf 150mhz stellen...)
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18.05.2003, 19:41
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#12
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Gast
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..foh sein darüber.., dass man gute freunde hat, ist die eine sache, aber was macht dich da in deiner annahme so sicher, ich meine es gibt viele die deine "freunde" sind. Sie tun oft so als währest du ihnen sehr wichtig, sie tun so, als würde sie interessieren, was du zu sagen hast, was du fühlst, was du bist....aber was ist wenn du plötzlich merkst dass du auch in ihrer gesellschaft einsam bist?merkst plötzlich, dass es doch nicht so gute freunde sind wie du gedacht hast, denn oft sind die besten freunde, deine besten feinde, und dem sollte man sich, meiner meinung nach, immer bewusst sein....
Gute freunde haben ist das ziel vieler, aber kann man selbt ein guter freund sein für jemand anderen, wenn man sich z.b. selbst nicht mag, wenn man mit dem, was man ist einfach nicht zufrieden ist....?
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18.05.2003, 20:00
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#13
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Registriert
Schnabeltier
Registrierungsdatum: Apr 2003
Ort: Irgendwo im Nirgendwo
Beiträge: 35
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hier noch n'paar ältere Gedanken von mir, die ich mal niedergeschrieben habe...
Angst
Du hast Angst dich zu öffnen,
aus Angst verletzt zu werden.
Du hast Angst jemandem zu vertrauen,
aus Angst enttäuscht zu werden.
Du hast Angst zu sagen, was du denkst,
aus Angst verlassen zu werden.
Verlassen, von den Menschen, welche die Wahrheit nicht sehen
wollen, sondern blind weiterleben im alltäglichen Trott.
Du hast Angst zu sein, wie du bist,
aus Angst aus der Reihe zu tanzen.
Du hast Angst aus der Reihe zu tanzen,
aus Angst vor der Einsamkeit.
Weil man dich nur Annimmt, solange du mitschwimmst
im Strom des alltäglichen Lebens.
Du hast Angst gegen den Strom zu schwimmen,
aus Angst unterzugehen.
Du hast Angst zu leben,
aus Angst zu sterben.
__________________
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18.05.2003, 20:12
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#14
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Registriert
T-Papst
Registrierungsdatum: Feb 2003
Ort: Kaserne, 5. Stock
Beiträge: 2.537
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Das tönt höllisch depressiv, ist aber so!!! ausser man ist ein alphatier. dann kann man die standarts festlegen und so halten wie es einem passt. wenn man als alphatier den bogen jedoch überspannt, ist man trotzdem ziemlich einsam und ausgegrenzt.
so ist das gesellschaftliche leben heutzutage!
ausser man hat richtige freunde. das findest du oft viel zu spät heraus.
@sensefrau: dein 10 post!! 
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18.05.2003, 20:16
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#15
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Registriert
Schnabeltier
Registrierungsdatum: Apr 2003
Ort: Irgendwo im Nirgendwo
Beiträge: 35
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@Nienor
das Leben bringt immer Risiken mit sich...
ob man sie begeht oder nicht ist jedem seine eigen Entscheidung.
aber gehst du das Risiko nicht ein, wirst du auch nie erfahren, ob es sich gelohnt hätte...
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