dadevelopa
Ich lebe, das weiss ich.
Aber wie? Jeden Tag frage ich mich was das soll? Warum? Wieso? Was ist der Sinn des Lebens? Warum kämpfen wir weiter?
Ich treffe Menschen, das ist wahr. Jeden Tag aufs neue laufen sie an mir vorbei. Und dennoch, wenn ich mal jemanden treffe, den ich wirklich mag stosse ich ihn vor den Kopf. Speziell Frauen. Warum? Will ich nicht, dass mir jemand zu nahe kommt? Will ich nicht noch einmal verletzt werden?
Wahrscheinlich ist das der Grund. Und dennoch, jetzt sitze ich hier, alleine an einem Freitag Nachmittag. Ich habe soeben die wunderschönste Frau der Welt verabschiedet. Nicht einmal richtig, nur so nebenbei. Tief in meinem inneren weiss ich, dass ich sie wohl nie wieder sehen werde. Es ist schade drum.
Als ich sie das erste mal gesehen habe, wusste ich... das ist sie, das könnte sie sein. Die Liebe die du so lange gesucht hast. Und dann doch wieder der Kopf der sagt: „Junge, diese Frau ist ungefähr 100 Klassen zu hoch für dich, sie ist so wunderschön. Und ausserdem, du Idiot, lebt sie am anderen Ende der Welt, wie soll das denn funktionierten. Sei gefälligst froh, dass du Zeit in ihrer Gegenwart verbringen kannst.“
Zeit ihn ihrer Gegenwart. Toll, supertoll. Davon habe ich nicht gegessen. Davon werde ich nicht glücklicher.
Jetzt ist sie weg. Für immer. Japan ist unglücklicherweise am anderen Ende der Welt. Ausserdem... sie wollte sowieso nichts von mir, vom grossen haarigen Affen aus Europa.
Ja klar, sie bleibt noch einige Tage. Ja klar, die Chance bestünde sie wieder zu sehen. Und dennoch, der Kampf ist verloren, sie ist so beschäftigt ihre vielen Freunde zu sehen, da habe ich doch keinen Platz.
Ihre Freunde... wer das wohl ist? Soweit ich aus den Konversationen mit ihren Freundinnen erfahren habe, sind wohl viele Männer darunter. Männer, denen sie viel näher war als mir jemals. So wie es aussieht wird sie heute die Nacht bei einem von ihnen verbringen. Warum nicht mit mir?
Was für eine Frage? Nur schon beim Gedanken, dass sie ihm so nahe sein wird möchte ich eine kleine Welt zerstören. Das Tier, das Monster, welches jeder von uns in sich trägt regt sich. Dieser animalische Urinstinkt, welcher bereit ist, alles zu tun, jede Grenze zu überschreiten, nur um etwas zu erreichen. Wie lange kann ich es wohl unter Kontrolle halten? Meiner Erfahrung nach sehr lange. 20 mal... 30 mal. Danke du herrliches Kendo- Training, danke das du mir beigebracht hast gewisse Instinkte, gewisse Gefühle zu unterdrücken. Aber immer geht das wohl nicht. Der Geist des Kriegers.
Warum? Warum wollte sie mich nicht? Warum war ich ihr nicht nahe, warum habe ich es nicht einmal probiert? Ich weiss es nicht, ich will es auch gar nicht wissen. Ich bin ein Idiot.
Hätte ich es probieren sollen? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Es hätte diese Beziehung der Freundschaft wohl zerstört. Diese einseitige Beziehung, diese Pseudo- Beziehung.
Ich wollte ihr nicht nahe sein, und auf der anderen Seite wollte ich es doch. Ihr Freund, ihr boyfriend, ihr imaska.
Wie auch immer. Was für ein Scheiss ich hier doch zusammenschreibe.
Liegt es am Alkohol? Liegt es daran, dass ich die Sorgen der letzen Jahre heute in einer Person zusammengefasst gesehen habe. Dieses verlangen, diese unerwiderte Liebe. Wer weiss es, vielleicht sollte ich mir Gedanken darüber machen. Vielleicht.
Mein Leben lang wollte ich in ein fremdes Land reisen, neue Kulturen, neue Menschen kennenlernen. Dass es so schmerzhaft sein würde abschied zu nehmen, dass es so schmerzhaft sein würde Yumi kennen zu lernen und auf Wiedersehen zu sagen, hätte ich niemals gedacht.
Das hier ist kein Selbstmitleid, das hier sind nur Gedanken eines verzweifelten Menschen. Eines Menschen, der zu oft danach handelt was sein Kopf ihm sagt. Der die meiste Zeit seines Lebens danach handelte was sein Kopf ihm sagte.
Jetzt bin ich endgültig betrunken. Was solls, es gibt ja nichts zu tun ausser über die Hölle nachzudenken, die viele Leben nennen.
Aber wie? Jeden Tag frage ich mich was das soll? Warum? Wieso? Was ist der Sinn des Lebens? Warum kämpfen wir weiter?
Ich treffe Menschen, das ist wahr. Jeden Tag aufs neue laufen sie an mir vorbei. Und dennoch, wenn ich mal jemanden treffe, den ich wirklich mag stosse ich ihn vor den Kopf. Speziell Frauen. Warum? Will ich nicht, dass mir jemand zu nahe kommt? Will ich nicht noch einmal verletzt werden?
Wahrscheinlich ist das der Grund. Und dennoch, jetzt sitze ich hier, alleine an einem Freitag Nachmittag. Ich habe soeben die wunderschönste Frau der Welt verabschiedet. Nicht einmal richtig, nur so nebenbei. Tief in meinem inneren weiss ich, dass ich sie wohl nie wieder sehen werde. Es ist schade drum.
Als ich sie das erste mal gesehen habe, wusste ich... das ist sie, das könnte sie sein. Die Liebe die du so lange gesucht hast. Und dann doch wieder der Kopf der sagt: „Junge, diese Frau ist ungefähr 100 Klassen zu hoch für dich, sie ist so wunderschön. Und ausserdem, du Idiot, lebt sie am anderen Ende der Welt, wie soll das denn funktionierten. Sei gefälligst froh, dass du Zeit in ihrer Gegenwart verbringen kannst.“
Zeit ihn ihrer Gegenwart. Toll, supertoll. Davon habe ich nicht gegessen. Davon werde ich nicht glücklicher.
Jetzt ist sie weg. Für immer. Japan ist unglücklicherweise am anderen Ende der Welt. Ausserdem... sie wollte sowieso nichts von mir, vom grossen haarigen Affen aus Europa.
Ja klar, sie bleibt noch einige Tage. Ja klar, die Chance bestünde sie wieder zu sehen. Und dennoch, der Kampf ist verloren, sie ist so beschäftigt ihre vielen Freunde zu sehen, da habe ich doch keinen Platz.
Ihre Freunde... wer das wohl ist? Soweit ich aus den Konversationen mit ihren Freundinnen erfahren habe, sind wohl viele Männer darunter. Männer, denen sie viel näher war als mir jemals. So wie es aussieht wird sie heute die Nacht bei einem von ihnen verbringen. Warum nicht mit mir?
Was für eine Frage? Nur schon beim Gedanken, dass sie ihm so nahe sein wird möchte ich eine kleine Welt zerstören. Das Tier, das Monster, welches jeder von uns in sich trägt regt sich. Dieser animalische Urinstinkt, welcher bereit ist, alles zu tun, jede Grenze zu überschreiten, nur um etwas zu erreichen. Wie lange kann ich es wohl unter Kontrolle halten? Meiner Erfahrung nach sehr lange. 20 mal... 30 mal. Danke du herrliches Kendo- Training, danke das du mir beigebracht hast gewisse Instinkte, gewisse Gefühle zu unterdrücken. Aber immer geht das wohl nicht. Der Geist des Kriegers.
Warum? Warum wollte sie mich nicht? Warum war ich ihr nicht nahe, warum habe ich es nicht einmal probiert? Ich weiss es nicht, ich will es auch gar nicht wissen. Ich bin ein Idiot.
Hätte ich es probieren sollen? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Es hätte diese Beziehung der Freundschaft wohl zerstört. Diese einseitige Beziehung, diese Pseudo- Beziehung.
Ich wollte ihr nicht nahe sein, und auf der anderen Seite wollte ich es doch. Ihr Freund, ihr boyfriend, ihr imaska.
Wie auch immer. Was für ein Scheiss ich hier doch zusammenschreibe.
Liegt es am Alkohol? Liegt es daran, dass ich die Sorgen der letzen Jahre heute in einer Person zusammengefasst gesehen habe. Dieses verlangen, diese unerwiderte Liebe. Wer weiss es, vielleicht sollte ich mir Gedanken darüber machen. Vielleicht.
Mein Leben lang wollte ich in ein fremdes Land reisen, neue Kulturen, neue Menschen kennenlernen. Dass es so schmerzhaft sein würde abschied zu nehmen, dass es so schmerzhaft sein würde Yumi kennen zu lernen und auf Wiedersehen zu sagen, hätte ich niemals gedacht.
Das hier ist kein Selbstmitleid, das hier sind nur Gedanken eines verzweifelten Menschen. Eines Menschen, der zu oft danach handelt was sein Kopf ihm sagt. Der die meiste Zeit seines Lebens danach handelte was sein Kopf ihm sagte.
Jetzt bin ich endgültig betrunken. Was solls, es gibt ja nichts zu tun ausser über die Hölle nachzudenken, die viele Leben nennen.