Thema anzeigen : [Film] 1984


fmj
Habe gestern den Film 1984 gesehen, nachdem ich eigentlich schon lange das Buch mal lesen wollte, was ich wohl trotzdem noch tun werde. Jedenfalls ist es schon haarsträubend wie die Visionen von George Orwell wahr geworden sind, bzw. wie sich unser System immer mehr auf genau dieses Szenario hinzubewegt.

London ist Hauptstadt des Reiches Ozeanien, das ständig im Krieg mit den Mächten Ostasien und Eurasien ist, und Sitz der „Partei“, die vom „Großen Bruder“ geleitet wird und alle Bürger auf ihre Treue zum System überwacht. Winston Smith arbeitet für das „Wahrheitsministerium“, das Nachrichten und Informationen zu seinen Gunsten verdreht, und beginnt eines Tages, am System zu zweifeln.

Einige Stichworte: Gedankenverbrecher, 2x2=5, Unwissenheit = Stärke, Big Brother, Mind Control

"Doppelplus" sehenswert :dhoch:

Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Film)

fmj
Scheint keinen zu interessieren :geknickt:

canXun
Ich will erst das Buch lesen ;)

Ist aber auf Warteliste Nr. 4 positioniert...

seitla
Habe auch schon viel von dem Film gehört...
Jedoch kann ich erst was gescheites schreiben, wenn ich ihn gesehen habe... :monkey:

dadevelopa
Hab das Buch gelesen, wusste gar nicht das es einen Film gibt. Sehr schön, werde ich mir sicher mal ansehen.

gyrotron
kein happyend im 1984 :)
Leider ein Thema, dass aktueller den je geworden ist. V for Vendetta handelt doch auch von einer ähnlicher Story?

Lese im Moment "42" von Thomas Lehr. Generell liebe ich Bücher und andere Medien, die auf "was-wäre-wenn?" basieren.
Hier (http://www.aufbauverlag.de/index.php4?page=28&show=5326&avses) ein kleiner Beschreib zum Buch "42"

goli
das buch "42" hab ich vor nem halben jahr mal gekauft. aber habs nicht fertiggelesen... irgndwie hats mich einfach nicht dermassen gepackt gehabt.
wie es der zufall so will liegt es gerade 10cm neben mir, vielleicht sollte ich mal weiterlesen ;)

canXun
Heute, 0.00, SWR, 1984.

canXun
So, ich habe das Buch durch ohne den Film vorher gesehen zu haben.

Der Einstieg ist happig - will der mich etwa verscheissern? Als Leser wusste ich, worauf es hinauslief, all die Gedankengänge etc. Und trotzdem steht Zeile um Zeile immer wieder das gleiche wie auf ein paar Seiten vorher, nur anders formuliert. Bei dem Buch von Goldstein hatte ich dann endgültig keine Motivation mehr und überflog ganze Passagen. Das ganze wird jedoch spannend, sobald es auf die letzten Zeilen hinausläuft.

Ich würds mal so formulieren: Das Buch ist zu trennen in die Idee sowie die Geschichte. Beide Punkte hätte man erheblich kürzen können ohne grosse Verluste zu machen. Die Idee dahinter ist perfekt umgesetzt und beschrieben...

Alles in allem ein nette Betrachtsweise für die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde. Allerdings hüte ich mich vor einer Aussage wie der von fmj ;)

fmj
Alles in allem ein nette Betrachtsweise für die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde. Allerdings hüte ich mich vor einer Aussage wie der von fmj ;)

Ich möchte noch hinzufügen, dass die verhältnisse bei 1984 natürlich extrem übertrieben sind. allerdings sind wir hier und dort auf dem besten weg dazu, eine von überwachung geprägte gesellschaft zu werden.