sky
Hallo Leute,
das hier hab ich per Zufall im Internet gefunden. Lest es wenn ihr mal wirklich Zeit habt, ist noch ziemlich eindrücklich!
Es ist ein echter und unterzeichneter Brief, den eine der Verantwortlichen von Turris Eburnea erhalten hat. Der Name Camilla wurde erfunden.
Überspringt die Stufen nicht...sonst verpasst ihr euer Leben!
Die Idee, Dir zu schreiben, eher die Inspiration, kam mir, als ich in der Kirche war, um zu beten, deshalb kann es natürlich nur etwas Gutes sein…
Ich wünschte mir, daß diese Art "Beichte", wer weiß, irgend jemandem nützen könnte…Manchmal sind auch die schlechten Erfahrungen zu etwas gut. Sie sind dazu gut von denen, die sie gemacht haben, denen erzählt zu werden, die sie hoffentlich nie machen müssen.
Ich schicke voraus, daß das Mädchen, das Dir schreibt nicht das fröhliche und leichtsinnige Mädchen ist, das Du gekannt hast und das noch heute auf den Photos lächelt, die während der Sommerferien in den Bergen gemacht wurden. Die Dir schreibt, ist eine alte Frau von 28 Jahren, die eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, zwei Kinder, die den Großeltern anvertraut wurden und - ich schäme mich, es zu sagen - einen gescheiterten Selbstmordversuch. Nicht schlecht oder?
Die Ursache von allem: meine verrückten Ideen und meine Unfähigkeit zu reifen. Er war eine verrückte Idee. Um jeden Preis ein zweites Kind zu wollen, nur als Versuch, um eine Ehe in der Krise zusammen zu halten - war eine verrückte Idee. Vielleicht war auch die Trennung die x-te verrückte Idee, auch weil ich es vielleicht nie getan hätte, wenn nicht der klassische Liebhaber aufgetaucht wäre, der mir die Komplimente gemacht hat, die mir mein Mann nicht mehr machte.
Also die klassische Liebe auf den ersten Blick, verrückte Liebe…wirklich verrückt, wenn sie mich dazu gebracht hat, alles zu verlassen: das Haus, den Mann, aber vor allem die Kinder.
Bei der Trennung hatte ich nichts, außer vier Kleidern in einem Koffer, also konnte ich mir absolut nicht den "Luxus" leisten, daß mir die Kinder anvertraut wurden. Der Vater zumindest hat eine sehr gute Arbeit und läßt es ihnen an nichts fehlen…Meinen Kindern fehlt in der Tat nichts außer der Mutter. Und ich habe es in diesen zwei Jahren, die seit der Trennung vergangen sind, zu fast nichts gebracht: Ich habe ab und zu gearbeitet (bei der derzeitigen Krise ist es nicht gerade leicht, Arbeit zu finden), seit kurzem habe ich ein kleines Zimmer in Untermiete bei einer Frau gefunden, so bin ich bei meinen Eltern ausgezogen. Heilige - meine Eltern, hast auch Du immer gesagt. Und sie sind es wirklich, nur, daß sie einige Dinge nicht akzeptieren, die ich im übrigen bis vor kurzem auch nicht akzeptiert hätte…
Er war sehr schön, der Schönste im Ort und ich habe mit der Unschuld meiner 16 Jahre daran geglaubt, daß ich ihn liebe, aber die Liebe ist kein Spiel und das Spiel ist keine Liebe. Nur daß ich, als ich das Mißverständnis bemerkt habe, schon zwei Kinder hatte, seine…unsere.
Und diese Kinder, unermeßliche Geschenke Gottes, werden für immer bleiben. Ein Teil von mir ist gestorben in dem Augenblick, als ich sie verlassen habe und so habe ich gedacht auch noch den anderen Teil zu töten, indem ich ungefähr zwanzig Schlaftabletten genommen habe. Gerettet im letzten Moment…aber trotzdem vernichtet. Als Frau vernichtet, denn ich werde nie mehr in der Lage sein, einem Mann vollständig Liebe zu schenken, weil mein Herz bei meinen Kindern ist; vernichtet auch als Mutter, weil ich nicht mit ihnen zusammen sein kann.
Ich hoffe, daß bei Deiner "Turris" die Mädchen so sind wie meine Schwester und nur wenige so wie ich, aber was für ein "Typ" sie auch immer sind, sag ihnen, daß sie Jugend sehr, sehr wichtig ist, sie sind dabei ihr Leben aufzubauen, ihre Zukunft…Tag für Tag bereiten sie sich darauf vor, Ehefrauen und Mütter zu sein und das ist eine sehr schwierige Aufgabe.
Nur Gott kann dich verstehen lassen, wann der richtige Augenblick und der richtige Mann da ist. Ich weiß, daß man das mit 16, 17, 18 Jahren nur schwer verstehen kann…aber Mädels! Überspringt die Stufen nicht...sonst verpaßt ihr euer Leben!
Greetz, sky
PS: Hab "Turris Eburnea" nachgeschlagen, aber nicht's Gescheites gefunden, sorry <IMG SRC="smilies/smile.gif" border="0">
<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 18. März 2002 20:49: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von sky ]</font>
das hier hab ich per Zufall im Internet gefunden. Lest es wenn ihr mal wirklich Zeit habt, ist noch ziemlich eindrücklich!
Es ist ein echter und unterzeichneter Brief, den eine der Verantwortlichen von Turris Eburnea erhalten hat. Der Name Camilla wurde erfunden.
Überspringt die Stufen nicht...sonst verpasst ihr euer Leben!
Die Idee, Dir zu schreiben, eher die Inspiration, kam mir, als ich in der Kirche war, um zu beten, deshalb kann es natürlich nur etwas Gutes sein…
Ich wünschte mir, daß diese Art "Beichte", wer weiß, irgend jemandem nützen könnte…Manchmal sind auch die schlechten Erfahrungen zu etwas gut. Sie sind dazu gut von denen, die sie gemacht haben, denen erzählt zu werden, die sie hoffentlich nie machen müssen.
Ich schicke voraus, daß das Mädchen, das Dir schreibt nicht das fröhliche und leichtsinnige Mädchen ist, das Du gekannt hast und das noch heute auf den Photos lächelt, die während der Sommerferien in den Bergen gemacht wurden. Die Dir schreibt, ist eine alte Frau von 28 Jahren, die eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, zwei Kinder, die den Großeltern anvertraut wurden und - ich schäme mich, es zu sagen - einen gescheiterten Selbstmordversuch. Nicht schlecht oder?
Die Ursache von allem: meine verrückten Ideen und meine Unfähigkeit zu reifen. Er war eine verrückte Idee. Um jeden Preis ein zweites Kind zu wollen, nur als Versuch, um eine Ehe in der Krise zusammen zu halten - war eine verrückte Idee. Vielleicht war auch die Trennung die x-te verrückte Idee, auch weil ich es vielleicht nie getan hätte, wenn nicht der klassische Liebhaber aufgetaucht wäre, der mir die Komplimente gemacht hat, die mir mein Mann nicht mehr machte.
Also die klassische Liebe auf den ersten Blick, verrückte Liebe…wirklich verrückt, wenn sie mich dazu gebracht hat, alles zu verlassen: das Haus, den Mann, aber vor allem die Kinder.
Bei der Trennung hatte ich nichts, außer vier Kleidern in einem Koffer, also konnte ich mir absolut nicht den "Luxus" leisten, daß mir die Kinder anvertraut wurden. Der Vater zumindest hat eine sehr gute Arbeit und läßt es ihnen an nichts fehlen…Meinen Kindern fehlt in der Tat nichts außer der Mutter. Und ich habe es in diesen zwei Jahren, die seit der Trennung vergangen sind, zu fast nichts gebracht: Ich habe ab und zu gearbeitet (bei der derzeitigen Krise ist es nicht gerade leicht, Arbeit zu finden), seit kurzem habe ich ein kleines Zimmer in Untermiete bei einer Frau gefunden, so bin ich bei meinen Eltern ausgezogen. Heilige - meine Eltern, hast auch Du immer gesagt. Und sie sind es wirklich, nur, daß sie einige Dinge nicht akzeptieren, die ich im übrigen bis vor kurzem auch nicht akzeptiert hätte…
Er war sehr schön, der Schönste im Ort und ich habe mit der Unschuld meiner 16 Jahre daran geglaubt, daß ich ihn liebe, aber die Liebe ist kein Spiel und das Spiel ist keine Liebe. Nur daß ich, als ich das Mißverständnis bemerkt habe, schon zwei Kinder hatte, seine…unsere.
Und diese Kinder, unermeßliche Geschenke Gottes, werden für immer bleiben. Ein Teil von mir ist gestorben in dem Augenblick, als ich sie verlassen habe und so habe ich gedacht auch noch den anderen Teil zu töten, indem ich ungefähr zwanzig Schlaftabletten genommen habe. Gerettet im letzten Moment…aber trotzdem vernichtet. Als Frau vernichtet, denn ich werde nie mehr in der Lage sein, einem Mann vollständig Liebe zu schenken, weil mein Herz bei meinen Kindern ist; vernichtet auch als Mutter, weil ich nicht mit ihnen zusammen sein kann.
Ich hoffe, daß bei Deiner "Turris" die Mädchen so sind wie meine Schwester und nur wenige so wie ich, aber was für ein "Typ" sie auch immer sind, sag ihnen, daß sie Jugend sehr, sehr wichtig ist, sie sind dabei ihr Leben aufzubauen, ihre Zukunft…Tag für Tag bereiten sie sich darauf vor, Ehefrauen und Mütter zu sein und das ist eine sehr schwierige Aufgabe.
Nur Gott kann dich verstehen lassen, wann der richtige Augenblick und der richtige Mann da ist. Ich weiß, daß man das mit 16, 17, 18 Jahren nur schwer verstehen kann…aber Mädels! Überspringt die Stufen nicht...sonst verpaßt ihr euer Leben!
Greetz, sky
PS: Hab "Turris Eburnea" nachgeschlagen, aber nicht's Gescheites gefunden, sorry <IMG SRC="smilies/smile.gif" border="0">
<FONT COLOR="#a62a2a" SIZE="1">[ 18. März 2002 20:49: Beitrag 1 mal editiert, zuletzt von sky ]</font>