Zentinel
Der Software-Konzern Microsoft will mit einer Änderung des E-Mail-Protokolls SMTP den Versand von Spams deutlich erschweren. Bisher konnten die Werbenachrichten äußerst billig verschickt werden, den Großteil der Traffic-Kosten trugen Provider und Empfänger. Zukünftig sollen E-Mails jedoch nur noch dann direkt zugestellt werden, wenn der Empfänger den Absender in der Kontaktliste seines E-Mail-Clients eingetragen hat. Dies teilten die zuständigen Microsoft-Entwickler auf der Webseite des Projektes "Penny Black" mit. Sind sich die Kommunikationspartner unbekannt, geht die Nachricht zurück an den Absender, der den Versand erneut bestätigen muss. Erst dann wird eine Mitteilung im Postfach des Empfängers landen.
Für E-Mail-Nutzer bringt die Methode, die nach der berühmten englischen Briefmarke "Penny Black" benannt ist, einen geringen zeitlichen Mehraufwand, der durch die Zeitersparnis der Störungen durch Spam aufgewogen werde. Die Penny Black dient den Entwicklern als Namensgeberin, da mit der 1840 eingeführten Briefmarke die Portokosten für Briefe erstmals vom Absender gezahlt werden mussten. Vorher war es Aufgabe des Empfängers, den Boten für die Zustellung zu entlohnen.
Für den Spammer würde die Methode gleich zwei deutliche Nachteile mit sich bringen. Mit einer gefälschten E-Mail-Adresse, heute eine beliebte Methode zur Verschleierung des Absenders, würde keine Werbenachricht die Nutzer erreichen, da der Absender die Bestätigungsanfrage nicht erhält. Zusätzlich müssten die Massenmailer jeden Versand der Millionen Mitteilungen bestätigen. Dies erfordert ein entsprechendes teures System, dass diese Aufgabe automatisiert erfüllen kann.
Die Penny Black-Methode gehört zu einer Sammlung von Methoden, mit denen Microsoft die Spam-Flut eindämmen will. Konzern-Gründer Gates hatte sich optimistisch geäußert, das Problem binnen zwei Jahren technisch lösen zu können
Quelle: de.internet.com (http://de.internet.com/index.html?id=2026218§ion=Tech-News)
Für E-Mail-Nutzer bringt die Methode, die nach der berühmten englischen Briefmarke "Penny Black" benannt ist, einen geringen zeitlichen Mehraufwand, der durch die Zeitersparnis der Störungen durch Spam aufgewogen werde. Die Penny Black dient den Entwicklern als Namensgeberin, da mit der 1840 eingeführten Briefmarke die Portokosten für Briefe erstmals vom Absender gezahlt werden mussten. Vorher war es Aufgabe des Empfängers, den Boten für die Zustellung zu entlohnen.
Für den Spammer würde die Methode gleich zwei deutliche Nachteile mit sich bringen. Mit einer gefälschten E-Mail-Adresse, heute eine beliebte Methode zur Verschleierung des Absenders, würde keine Werbenachricht die Nutzer erreichen, da der Absender die Bestätigungsanfrage nicht erhält. Zusätzlich müssten die Massenmailer jeden Versand der Millionen Mitteilungen bestätigen. Dies erfordert ein entsprechendes teures System, dass diese Aufgabe automatisiert erfüllen kann.
Die Penny Black-Methode gehört zu einer Sammlung von Methoden, mit denen Microsoft die Spam-Flut eindämmen will. Konzern-Gründer Gates hatte sich optimistisch geäußert, das Problem binnen zwei Jahren technisch lösen zu können
Quelle: de.internet.com (http://de.internet.com/index.html?id=2026218§ion=Tech-News)