Zentinel
Silicon.com berichtet unter Berufung auf den Mail-Dienstleister Message Labs über neue Horrorzahlen in Sachen "Spam". Knapp zwei Drittel (65%) des gesamten Mail-Aufkommens sollen inzwischen der Kategorie "Spam" zuzuordnen sein.
Solche Zahlen sind allerdings schwer zu bewerten, denn ihre Veröffentlichung erfolgt nicht ohne Eigeninteresse. Spektakuläre Ergebnisse wie dieses sorgen immer auch für entsprechende Publicity. Das haben auch andere Filter-Anbieter schon erkannt und den Spam-Anteil sogar schon mit bis zu 90 Prozent beziffert.
Die Ergebnisse von Message Labs genießen allerdings aus unerfindlichen Gründen besonders hohes Vertrauen. Vermutlich in Ermangelung besseren Zahlenmaterials werden sie regelmäßig in offiziellen Stellungnahmen und politischen Positionspapieren wiedergegeben.
Welchen Wert diese Daten haben, ist allerdings strittig. Viele "normale" Anwender aus Verbraucherkreisen dürften beispielsweise weit weniger Spam erhalten. Zumindest, solange ihre Mail-Adresse im WWW oder in offiziellen Verzeichnissen nicht zu finden sind.
Bei Unternehmen, deren Mail-Adressen weit gestreut werden, dürfte in vielen Fällen sogar noch mit einem weit höheren Spam-Aufkommen zu rechnen sein. Doch diese Unternehmen werden wohl auch geeignete Schritte gegen Spam unternommen haben. Etwa, indem sie einen Service-Vertrag mit Message Labs geschlossen haben.
Mehr Infos: Silicon.com (http://www.silicon.com/research/specialreports/thespamreport/0,39025001,39117729,00.htm)
Quelle: Intern.de (http://intern.de/news/)
Solche Zahlen sind allerdings schwer zu bewerten, denn ihre Veröffentlichung erfolgt nicht ohne Eigeninteresse. Spektakuläre Ergebnisse wie dieses sorgen immer auch für entsprechende Publicity. Das haben auch andere Filter-Anbieter schon erkannt und den Spam-Anteil sogar schon mit bis zu 90 Prozent beziffert.
Die Ergebnisse von Message Labs genießen allerdings aus unerfindlichen Gründen besonders hohes Vertrauen. Vermutlich in Ermangelung besseren Zahlenmaterials werden sie regelmäßig in offiziellen Stellungnahmen und politischen Positionspapieren wiedergegeben.
Welchen Wert diese Daten haben, ist allerdings strittig. Viele "normale" Anwender aus Verbraucherkreisen dürften beispielsweise weit weniger Spam erhalten. Zumindest, solange ihre Mail-Adresse im WWW oder in offiziellen Verzeichnissen nicht zu finden sind.
Bei Unternehmen, deren Mail-Adressen weit gestreut werden, dürfte in vielen Fällen sogar noch mit einem weit höheren Spam-Aufkommen zu rechnen sein. Doch diese Unternehmen werden wohl auch geeignete Schritte gegen Spam unternommen haben. Etwa, indem sie einen Service-Vertrag mit Message Labs geschlossen haben.
Mehr Infos: Silicon.com (http://www.silicon.com/research/specialreports/thespamreport/0,39025001,39117729,00.htm)
Quelle: Intern.de (http://intern.de/news/)