Zentinel
Mit Swisscom bloss telefonieren und im Internet surfen? Das war einmal. Jetzt lässt der blaue Riese seine Kunden in die Röhre gucken – mit TV-Programmen via Telefonleitung.
Die ersten Versuche sind bereits für Anfang 2004 geplant. Hundert Deutschschweizer Test-Abonnenten sollen mittels schnellem ADSL-Internetzugang mit Fernsehangeboten versorgt werden, so Swisscom-Sprecher Sepp Huber in einem Vorabdruck der «Sonntagszeitung».
Die Tester sollen die verschiedene Dienste ausprobieren. Dazu gehören neben sämtlichen gängigen TV-Programmen auch interaktives Fernsehen, Pay-TV, Multimedianwendungen und Spiele. Völlig offen ist allerdings, wann die Swisscom diesen Dienst für die Masse anbieten will.
Die Aktion der Swisscom ist als Fronalangriff auf die Mitbewerberin Cablecom zu verstehen: «Der Wettbewerb auf der letzten Meile ist nun voll entbrannt», sagt dazu Sepp Huber mit Blick auf den Kabelnetz-Gegner.
Bereits vergangenen Dienstag kündigte die Swisscom an, nächsten Februar die Geschwindigkeit für das Surfen via ADSL zu verdoppeln. Dies allerdings unter Zugzwang: Cablecom erhöhte die Bandbreiten bereits Ende November.
Bei ihrem Test setzt die Swisscom eine neue Technik von Microsoft ein. Diese erlaubt es dem Zuschauer, mittels Fernbedienung die Sender ohne Zeitverzögerung wechseln zu können. Im Unterschied zum herkömmlichen Fernsehen werden nicht alle Kanäle gleichzeitig ausgestrahlt, sondern nur der jeweils gewählte Sender- dafür aber in DVD-Qualität.
Mit dieser neuen Technik können zudem Filme oder andere Sendungen ohne Videorecorder aufgenommen werden. Die Zuschauer können zudem Sendungen oder Filme nach Belieben unterbrechen und sie später ohne Unterbruch weiter schauen.
Bleibt nur zu hoffen, dass der Spass für den Endkunden auch bezahlbar ist
Quelle: Blick.ch (http://www.blick.ch/PB2G/PB2GA/pb2ga.htm?snr=62394)
Die ersten Versuche sind bereits für Anfang 2004 geplant. Hundert Deutschschweizer Test-Abonnenten sollen mittels schnellem ADSL-Internetzugang mit Fernsehangeboten versorgt werden, so Swisscom-Sprecher Sepp Huber in einem Vorabdruck der «Sonntagszeitung».
Die Tester sollen die verschiedene Dienste ausprobieren. Dazu gehören neben sämtlichen gängigen TV-Programmen auch interaktives Fernsehen, Pay-TV, Multimedianwendungen und Spiele. Völlig offen ist allerdings, wann die Swisscom diesen Dienst für die Masse anbieten will.
Die Aktion der Swisscom ist als Fronalangriff auf die Mitbewerberin Cablecom zu verstehen: «Der Wettbewerb auf der letzten Meile ist nun voll entbrannt», sagt dazu Sepp Huber mit Blick auf den Kabelnetz-Gegner.
Bereits vergangenen Dienstag kündigte die Swisscom an, nächsten Februar die Geschwindigkeit für das Surfen via ADSL zu verdoppeln. Dies allerdings unter Zugzwang: Cablecom erhöhte die Bandbreiten bereits Ende November.
Bei ihrem Test setzt die Swisscom eine neue Technik von Microsoft ein. Diese erlaubt es dem Zuschauer, mittels Fernbedienung die Sender ohne Zeitverzögerung wechseln zu können. Im Unterschied zum herkömmlichen Fernsehen werden nicht alle Kanäle gleichzeitig ausgestrahlt, sondern nur der jeweils gewählte Sender- dafür aber in DVD-Qualität.
Mit dieser neuen Technik können zudem Filme oder andere Sendungen ohne Videorecorder aufgenommen werden. Die Zuschauer können zudem Sendungen oder Filme nach Belieben unterbrechen und sie später ohne Unterbruch weiter schauen.
Bleibt nur zu hoffen, dass der Spass für den Endkunden auch bezahlbar ist
Quelle: Blick.ch (http://www.blick.ch/PB2G/PB2GA/pb2ga.htm?snr=62394)