Zentinel
Bodygards im World Wide Web. In Deutschland gibt es schon eine Gruppe von Online-Polizisten. Ab 2004 soll nun eine internationale Polizeieinheit Minderjährige weltweit im Chat bewachen. Fühlt Ihr Euch auch ohne Polizei im Chat sicher oder wünscht Ihr Euch noch mehr Online-Polizei?
Was wird bestraft?
Ab 2004 tritt in Großbritannien der "Sexual Offences Act" in Kraft. Er besagt, dass jede sexuelle Aktivität mit Minderjährigen unter 16 Jahren gesetzwidrig ist und bestraft wird. Das gilt auch für die Aktivitäten, die angeblich unter dem Einverständnis des Kindes geschehen sind. Ist das Kind unter 13 Jahren, wird jedes Vergehen als Vergewaltigung bestraft.
Auch "sexual grooming": das sexuelle Anmachen von Minderjährigen in Chat-Räumen, wird bestraft. Wer ein Treffen mit Minderjährigen arrangiert oder die Absicht hat, muss mit 10 Jahren Gefängnis rechnen.
Das Anmachen steht sowohl offline als auch online unter Strafe! Das Verbot bezieht sich auf "jede Art der Kommunikation" an "jedem Ort auf der Welt".
Das erste Mal gesetzlich geschützt
So werden "das erste Mal Kinder vor Erwachsenen, die das Internet benutzen" gesetzlich geschützt, so Paul Goggins vom britischen Innenministerium.
Die britische Regierung glaubt, dass sexueller Missbrauch im Internet in Zukunft stark zunehmen wird. Riskant seien vor allem Chat-Räume, in die sich Pädophile einschleichen und sich als Kinder ausgeben, um einen Kontakt herzustellen.
Die britische National Crime Sqad wird deshalb ab 2004 zusammen mit Polizisten aus den USA, Australien, Kanada und von Interpol eine internationale Einheit starten: Die "Cybercops"!
Die Cybercops
Sie werden 24 Stunden am Tag das Internet überwachen und immer für Kinder erreichbar sein, die sich bedroht fühlen.
Damit es auch kinderleicht ist, den Kontakt zu den Cybercops herzustellen, wird auf dem Rechner ein Programm installiert. Sobald man Hilfe braucht, klickt man auf ein spezielles Icon und schon poppt eine Mail-Vorlage auf.
Sobald die Mail eingegangen ist, wird sich ein Cybercop bei dem Kind melden. Über das Programm kann er die Kommunikation nachlesen und sogar alle folgenden Chat-Gespräche in Echtzeit überwachen. Damit werden Beweise für die Strafverfolgung gesammelt.
Fragt sich nur, ob die "Cybercops" zu jeder Zeit ungehinderten Zugriff auf den Computer haben oder ob die Überwachung zeitlich und auf bestimmte Anwendungen beschränkt ist.
Streife "fahren" im Netz
Paul Goggins ist sich sicher, die Online-Präsenz auf der ganzen Welt gibt Schutz in einer virtuellen Umgebung. Wie der Streifenwagen auf der Hauptstraße, sollen die Cybercops Bösewichte abschrecken. Möglicherweise ist das nur der Beginn einer intensiven Polizeistreife im Internet.
Quelle: Giga.de (http://www1.giga.de/storie_u4/0,3202,73180,00.html)
Was wird bestraft?
Ab 2004 tritt in Großbritannien der "Sexual Offences Act" in Kraft. Er besagt, dass jede sexuelle Aktivität mit Minderjährigen unter 16 Jahren gesetzwidrig ist und bestraft wird. Das gilt auch für die Aktivitäten, die angeblich unter dem Einverständnis des Kindes geschehen sind. Ist das Kind unter 13 Jahren, wird jedes Vergehen als Vergewaltigung bestraft.
Auch "sexual grooming": das sexuelle Anmachen von Minderjährigen in Chat-Räumen, wird bestraft. Wer ein Treffen mit Minderjährigen arrangiert oder die Absicht hat, muss mit 10 Jahren Gefängnis rechnen.
Das Anmachen steht sowohl offline als auch online unter Strafe! Das Verbot bezieht sich auf "jede Art der Kommunikation" an "jedem Ort auf der Welt".
Das erste Mal gesetzlich geschützt
So werden "das erste Mal Kinder vor Erwachsenen, die das Internet benutzen" gesetzlich geschützt, so Paul Goggins vom britischen Innenministerium.
Die britische Regierung glaubt, dass sexueller Missbrauch im Internet in Zukunft stark zunehmen wird. Riskant seien vor allem Chat-Räume, in die sich Pädophile einschleichen und sich als Kinder ausgeben, um einen Kontakt herzustellen.
Die britische National Crime Sqad wird deshalb ab 2004 zusammen mit Polizisten aus den USA, Australien, Kanada und von Interpol eine internationale Einheit starten: Die "Cybercops"!
Die Cybercops
Sie werden 24 Stunden am Tag das Internet überwachen und immer für Kinder erreichbar sein, die sich bedroht fühlen.
Damit es auch kinderleicht ist, den Kontakt zu den Cybercops herzustellen, wird auf dem Rechner ein Programm installiert. Sobald man Hilfe braucht, klickt man auf ein spezielles Icon und schon poppt eine Mail-Vorlage auf.
Sobald die Mail eingegangen ist, wird sich ein Cybercop bei dem Kind melden. Über das Programm kann er die Kommunikation nachlesen und sogar alle folgenden Chat-Gespräche in Echtzeit überwachen. Damit werden Beweise für die Strafverfolgung gesammelt.
Fragt sich nur, ob die "Cybercops" zu jeder Zeit ungehinderten Zugriff auf den Computer haben oder ob die Überwachung zeitlich und auf bestimmte Anwendungen beschränkt ist.
Streife "fahren" im Netz
Paul Goggins ist sich sicher, die Online-Präsenz auf der ganzen Welt gibt Schutz in einer virtuellen Umgebung. Wie der Streifenwagen auf der Hauptstraße, sollen die Cybercops Bösewichte abschrecken. Möglicherweise ist das nur der Beginn einer intensiven Polizeistreife im Internet.
Quelle: Giga.de (http://www1.giga.de/storie_u4/0,3202,73180,00.html)