Zentinel
LONDON – Männer dürften Ende dieses Jahrhunderts eine höhere Lebenserwartung als Frauen haben. Das Verhältnis kehrt sich um, weil die Ladys jetzt trinken und arbeiten wie das starke Geschlecht.
Die Mädchen trinken und rauchen mehr denn je. Und wenn sie älter werden – arbeiten sie mehr denn je. Das hat Konsequenzen: Die Frauen sterben früher.
Zwar ist die Lebenserwartung der Europäer in den letzten fünf Jahren angestiegen, doch bei den Frauen hat die Rate abgenommen.
«Die Sterblichkeitsrate der Männer und Frauen wird sich in Zukunft überschneiden. Vermutlich um das Ende dieses Jahrhunderts», sagt Tony Leandro, Sekretärin des britischen «Continuous Mortality Investigation»-Büros. Dies bedeutet, dass ein heute 35-jähriger Mann erwarten kann, 5 Jahre länger zu leben als ihm noch vor 12 Jahren phrophezeit wurde.
«Der Unterschied zwischen Männer und Frauen ist von 4,5 Jahren vor 12 Jahren auf 3 Jahre gesunken», sagt Leandro. «Und Studien beweisen, dass der Trend anhält.»
Ein möglicher Grund für diese Entwicklung könnte die Tatsache sein, dass Männer vor allem im jungen Alter weniger rauchen als Frauen. «Meiner Meinung nach könnte es sich dabei um einen wichtigen Faktor handeln» ist Leandro überzeugt.
«Stressige Arbeit ist ein Killer und die sinkende Lebenserwartung für Frauen könnte mit ihrem Eintritt in die Arbeitswelt und den Auswirkungen auf das soziale Leben zusammenhängen. Gleichheit auf dem Jobmarkt ist ein Killer», ergänzt Martin Baker, Journalist bei «The Journal».
In der Schweiz beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer 76,8 und für Frauen 82,5 Jahre. Doch: Wer täglich mehr als 10 Zigaretten raucht, muss 2 Jahre abziehen. Wer sich nicht regelmässig bewegt und fettige Nahrung zu sich nimmt muss nochmals 3,4 Jahre abzählen. Und jene die gefährlichen Sex haben: minus 1,6 Jahre.
Die Mädchen trinken und rauchen mehr denn je. Und wenn sie älter werden – arbeiten sie mehr denn je. Das hat Konsequenzen: Die Frauen sterben früher.
Zwar ist die Lebenserwartung der Europäer in den letzten fünf Jahren angestiegen, doch bei den Frauen hat die Rate abgenommen.
«Die Sterblichkeitsrate der Männer und Frauen wird sich in Zukunft überschneiden. Vermutlich um das Ende dieses Jahrhunderts», sagt Tony Leandro, Sekretärin des britischen «Continuous Mortality Investigation»-Büros. Dies bedeutet, dass ein heute 35-jähriger Mann erwarten kann, 5 Jahre länger zu leben als ihm noch vor 12 Jahren phrophezeit wurde.
«Der Unterschied zwischen Männer und Frauen ist von 4,5 Jahren vor 12 Jahren auf 3 Jahre gesunken», sagt Leandro. «Und Studien beweisen, dass der Trend anhält.»
Ein möglicher Grund für diese Entwicklung könnte die Tatsache sein, dass Männer vor allem im jungen Alter weniger rauchen als Frauen. «Meiner Meinung nach könnte es sich dabei um einen wichtigen Faktor handeln» ist Leandro überzeugt.
«Stressige Arbeit ist ein Killer und die sinkende Lebenserwartung für Frauen könnte mit ihrem Eintritt in die Arbeitswelt und den Auswirkungen auf das soziale Leben zusammenhängen. Gleichheit auf dem Jobmarkt ist ein Killer», ergänzt Martin Baker, Journalist bei «The Journal».
In der Schweiz beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer 76,8 und für Frauen 82,5 Jahre. Doch: Wer täglich mehr als 10 Zigaretten raucht, muss 2 Jahre abziehen. Wer sich nicht regelmässig bewegt und fettige Nahrung zu sich nimmt muss nochmals 3,4 Jahre abzählen. Und jene die gefährlichen Sex haben: minus 1,6 Jahre.