Thema anzeigen : Studie: Weniger Raubkopien = Mehr IT-Jobs


Zentinel
Jeder kann sich diese Rechnung herleiten: Werden mehr Software-Produkte gekauft als gebrannt, dann können die Unternehmen mehr Arbeiter einstellen. Das Marktforschungsinstitut IDC hat im Auftrag der Business Software Alliance (BSA) erstmals eine Studie über dieses Thema verfasst.

Das IDC kam dabei zu einem erstaunlichen Ergebnis. Könnte die Softwarepiraterie bis zum Jahr 2006 um ein knappes drittel von 34 auf 24 Prozent gesenkt werden, so würden allein in Deutschland weitere 40.000 IT-Arbeitsplätze entstehen. Den Hochrechnungen des IDC zufolge geht man für das Jahr 2006 von rund 730.000 Arbeitnehmern in der IT-Branche aus. Die Steuereinnahmen für den Sttat könnten um 4,1 Milliarden Euro und das Bruttoinlandsprodukt um 18,9 Mrd Euro gesteigert werden - alle Zahlen unter der Vorraussetzung, dass die Softwarepiraterie eingedämmt werden kann.

Quelle: TweakPC (http://www.tweakpc.de/mehr_all.php?news_id=3622&s=0&s1=10)

Gigabit
jaja, die zahlen sehen für mich ja nicht ein bisschen frisiert aus. und was macht der kleine betrieb mit 10 mitarbeitern? wenn er sich die software kauft, kann m$ einen mitarbeiter einstellen, dem betrieb selber fehlt dann allerdings das geld und muss einen mitarbeiter entlassen.

geld ist immer vorhanden. Die frage ist nur, wo es liegt.

raubkopien sind nichts anderes als eine umverteilung des geldes. wer benutzt raubkopien? leute mit zuwenig geld, um sich das orginal zu kaufen. bzw: die leute geben das geld andersweitig aus, und schaffen so auch jobs.

canXun
Uiiiii...für so ne geniale Feststellung braucht es ne Studie :spinner:

Zentinel
Erstellt von Gigabit
raubkopien sind nichts anderes als eine umverteilung des geldes. wer benutzt raubkopien? leute mit zuwenig geld, um sich das orginal zu kaufen. bzw: die leute geben das geld andersweitig aus, und schaffen so auch jobs.

genau. diese studien beachten die tatsache nicht, dass ein 15 jähriger welche photoshop benutzt, dieses nie kaufen würde (bzw. könnte) weil er gar keine kohle dazu hat.

Daher: :angst: :p

Hakky
die Hardware Industrie schneidet sich da aber auch ne Scheibe von ab z.b CD Brenner Hersteller, Rohling Hersteller etc. und das gibt dann auch wieder Arbeitsplätze....


mfg

Hakky

Hakky
Erstellt von Zentinel


genau. diese studien beachten die tatsache nicht, dass ein 15 jähriger welche photoshop benutzt, dieses nie kaufen würde (bzw. könnte) weil er gar keine kohle dazu hat.

Daher: :angst: :p


ich habs legal erworben und bin 14 :P

Zentinel
Habe noch einen Beitrag zum Thema "BSA und Ihre Zahlen" gefunden

Zweifel an Piraterie-Studie der BSA

Anfang April veröffentlichte das Marktforschungsinstitut IDC eine Studie bezüglich der weltweiten Software-Piraterie und den positiven, ökonomischen Auswirkungen einer Eindämmung des Problems. Demnach betrage die derzeitige Raubkopie-Quote in Deutschland 34 Prozent. Eine Senkung der Quote auf 24 Prozent würde in Deutschland bis 2006 40.000 neue Arbeitsplätze schaffen ( wir berichteten ). Die Zahlen für die Untersuchung lieferte die BSA.

Unsere Kollegen von "Computerworld Neuseeland" nahmen sich den Ergebnissen für das Land der Kiwis an. Für Neuseeland geht die Studie von einer Raubkopie-Quote in Höhe von 26 Prozent aus. Eine Senkung auf 16 Prozent würde der dortigen IT-Branche zu einem Umsatzplus von aktuell vier Milliarden Neuseeländische Dollar (2,02 Milliarden Euro) auf 5,4 Milliarden Neuseeländische Dollar (2,73 Milliarden Euro) verhelfen. Zudem würden 1000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Des weiteren gibt die BSA, zu deren Mitgliedern Microsoft, Adobe, Borland und Symantec gehören, an, dass in Korea eine um 22 Prozent reduzierte Raubkopie-Quote der dortigen Software-Industrie zu einem Wachstum von 20 Prozent verholfen habe.

Die Zahlen sind durchaus beeindruckend, doch es werden Zweifel an der Zuverlässigkeit der Höhe der einzelnen Raubkopie-Quoten laut.

Mehr Infos @ http://www.pcwelt.de/news/software/30381/