Zentinel
Das heiße Gas liegt wie in Kanälen, welche durch Gravitationsströme geformt wurden. Nach Angaben der Entdecker, Fabrizio Nicastro (Harvard Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Mass., USA) und Claude Canizares (Massachusetts Institute of Technology, in Cambridge, Mass., USA) hat das Gas eine Temperatur von bis zu 5 Millionen Grad. Allein dieses Gas enthält mehr Masse als alle Sterne des Weltalls zusammengenommen.
Die Forscher entdeckten das Gas nur im Röntgenlicht, vor allem durch die Beobachtung zweier Quasare (weit entfernter, sehr heller Lichtquellen unbekannter Zusammensetzung) mit den prosaischen Bezeichnungen PKS 2155-304 und H1821+643. Deren Licht wird durch das heiße Gas abgeschwächt - aber nur im Röntgenbereich. Die Forscher entdeckten Filament des Gases, in denen unsere Milchstraße und ihr kosmischer Nachbar, die Andromeda-Galaxis, eingebettet sind. Andere Gasfetzen liegen in Milliarden Lichtjahren Entfernung. Die Forscher drehten den Beobachtungsprozess auch um und betrachteten die Absorption ferner Röntgenstrahlen durch erdnahe Galaxien. Sie schlossen aus diesem "Röntgenschatten" auf die Existenz und Temperatur des dahinter liegenden Gases.
Welche Auswirkungen auf unser astronomisches Weltbild diese Entdeckung haben wird, ist noch nicht abzusehen. Vielleicht brauchen wir nicht mehr nach der "dunkeln Materie" suchen, vielleicht müssen wir aber auch unsere Hypothesen von der Entstehung des Kosmos revidieren. Denn diese gewaltigen heißen Gasmassen deuten auf ein extrem junges Universum hin - oder auf ein sehr altes, in dem immer wieder neu Materie entsteht.
Mehr zum Lesen: Des Kosmos lebt ewig (http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id127.htm) , Chandra (http://www1.msfc.nasa.gov/NEWSROOM/news/photos/2002/photos02-190.html)
Quelle: http://web005.webspace4you.ch/~t-world-ch/zentinel/pmlogo.jpg (http://www.pm-magazin.de/de/)
Die Forscher entdeckten das Gas nur im Röntgenlicht, vor allem durch die Beobachtung zweier Quasare (weit entfernter, sehr heller Lichtquellen unbekannter Zusammensetzung) mit den prosaischen Bezeichnungen PKS 2155-304 und H1821+643. Deren Licht wird durch das heiße Gas abgeschwächt - aber nur im Röntgenbereich. Die Forscher entdeckten Filament des Gases, in denen unsere Milchstraße und ihr kosmischer Nachbar, die Andromeda-Galaxis, eingebettet sind. Andere Gasfetzen liegen in Milliarden Lichtjahren Entfernung. Die Forscher drehten den Beobachtungsprozess auch um und betrachteten die Absorption ferner Röntgenstrahlen durch erdnahe Galaxien. Sie schlossen aus diesem "Röntgenschatten" auf die Existenz und Temperatur des dahinter liegenden Gases.
Welche Auswirkungen auf unser astronomisches Weltbild diese Entdeckung haben wird, ist noch nicht abzusehen. Vielleicht brauchen wir nicht mehr nach der "dunkeln Materie" suchen, vielleicht müssen wir aber auch unsere Hypothesen von der Entstehung des Kosmos revidieren. Denn diese gewaltigen heißen Gasmassen deuten auf ein extrem junges Universum hin - oder auf ein sehr altes, in dem immer wieder neu Materie entsteht.
Mehr zum Lesen: Des Kosmos lebt ewig (http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id127.htm) , Chandra (http://www1.msfc.nasa.gov/NEWSROOM/news/photos/2002/photos02-190.html)
Quelle: http://web005.webspace4you.ch/~t-world-ch/zentinel/pmlogo.jpg (http://www.pm-magazin.de/de/)