Zentinel
Trotz zahlreicher Meldungen in den Medien wurden Schwarze Löcher im Sinne der Relativitätstheorie (aber nicht im Sinne Einsteins!) noch nie gefunden, d.h. mit einer "Singularität" im Innern und einem "Ereignishorizont" rundherum. Hier einige Gründe, warum es sie aus rein logischen und physikalischen Gründen nicht geben kann:
Trotz ihrer gigantischen Masse haben Schwarze Löcher keinerlei feste Bestandteile. Die in ihnen vorhandene oder von ihnen verschlungene Materie liegt aber auch nicht als Energie vor. Schwarze Löcher sind also weder Materie noch Energie. Was dann? Und wohin verschwindet die verschluckte Materie?
Die Information der Sternstruktur geht beim Zusammenbruch vollständig verloren. Wo ist die Information (Entropie) geblieben?
Ab einer bestimmten Entfernung vom Zentrum des Schwarzen Lochs treten höchst seltsame Effekte ein. Diese Grenze wird als "Ereignis-Horizont" bezeichnet. Sie existiert aber nicht, weder als Materie, noch als Energie, noch als Überlagerung von Kräften.
Bei Annäherung an ein Schwarzes Loch wird ein Gegenstand unendlich heiß - genau im Horizont. Dafür gibt es aber keinerlei physikalische Ursache.
Innerhalb des Horizonts wirkt die Fliehkraft umgekehrt - kreisende Gegenstände werden nach innen geschleudert.
Usw.
Nun haben sich die Physiker Emil Mottola vom Los Alamos National Laboratory in New Mexico und Pawel Mazur von der Universität von Südkarolina in Columbia sich etwas Neues ausgedacht: Zusammen brechende Sterne bilden eine Blase überdichter Materie namens Gravastern. Das Innere des Sterns besteht aus reiner Schwerkraftenergie, die eine Art stehende Schockwelle bildet, und zwar bis zu einer Entfernung, die dem "Ereignishorizont" der Schwarzen Löcher entspricht. Einfallende Materie würde durch den Druck dieser stehenden Welle wieder nach außen geschleudert, was im Prinzip beobachtbar wäre. Materie indes, die direkt auf die Schale aus reiner Energie trifft, würde sofort in Schwerkraftenergie explodieren - was immer das auch ist. Ein Gravastern mit 50-facher Sonnenmasse hätte nur einen Durchmesser von 300 km. Seine Temperatur läge nur ein paar Milliardstel Grad über dem absoluten Nullpunkt, und der Stern stünde in einem - möglicherweise recht labilen - Gleichgewicht.
Zweifellos gibt es supermassive Körper im Zentrum der meisten Milchstraßensysteme. Doch warum muss man ihnen gleich so exotische Eigenschaften andichten?
Quelle: P.M. Wissensnews (http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id307.htm)
Trotz ihrer gigantischen Masse haben Schwarze Löcher keinerlei feste Bestandteile. Die in ihnen vorhandene oder von ihnen verschlungene Materie liegt aber auch nicht als Energie vor. Schwarze Löcher sind also weder Materie noch Energie. Was dann? Und wohin verschwindet die verschluckte Materie?
Die Information der Sternstruktur geht beim Zusammenbruch vollständig verloren. Wo ist die Information (Entropie) geblieben?
Ab einer bestimmten Entfernung vom Zentrum des Schwarzen Lochs treten höchst seltsame Effekte ein. Diese Grenze wird als "Ereignis-Horizont" bezeichnet. Sie existiert aber nicht, weder als Materie, noch als Energie, noch als Überlagerung von Kräften.
Bei Annäherung an ein Schwarzes Loch wird ein Gegenstand unendlich heiß - genau im Horizont. Dafür gibt es aber keinerlei physikalische Ursache.
Innerhalb des Horizonts wirkt die Fliehkraft umgekehrt - kreisende Gegenstände werden nach innen geschleudert.
Usw.
Nun haben sich die Physiker Emil Mottola vom Los Alamos National Laboratory in New Mexico und Pawel Mazur von der Universität von Südkarolina in Columbia sich etwas Neues ausgedacht: Zusammen brechende Sterne bilden eine Blase überdichter Materie namens Gravastern. Das Innere des Sterns besteht aus reiner Schwerkraftenergie, die eine Art stehende Schockwelle bildet, und zwar bis zu einer Entfernung, die dem "Ereignishorizont" der Schwarzen Löcher entspricht. Einfallende Materie würde durch den Druck dieser stehenden Welle wieder nach außen geschleudert, was im Prinzip beobachtbar wäre. Materie indes, die direkt auf die Schale aus reiner Energie trifft, würde sofort in Schwerkraftenergie explodieren - was immer das auch ist. Ein Gravastern mit 50-facher Sonnenmasse hätte nur einen Durchmesser von 300 km. Seine Temperatur läge nur ein paar Milliardstel Grad über dem absoluten Nullpunkt, und der Stern stünde in einem - möglicherweise recht labilen - Gleichgewicht.
Zweifellos gibt es supermassive Körper im Zentrum der meisten Milchstraßensysteme. Doch warum muss man ihnen gleich so exotische Eigenschaften andichten?
Quelle: P.M. Wissensnews (http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id307.htm)