Thema anzeigen : Der Tod !!!


sky
Hey,

heute haben wir in der Schule über den Tod gesprochen: Dabei ist mir aufgefallen dass es die meisten gar nicht interessiert hat! Sie sagten einfach dass sie das nicht interessiere und sie sich ja sowieso noch keine Gedanken darüber machen müssten...

Ich denke da etwas anders. Ich meine, es ist ja naiv zu denken, dass man als junger Mensch nicht auch sterben kann! Klar ist es sicher noch nicht ein grosses Thema aber troztdem ist es möglich! Und manchmal stell ich mir schon die Frage, was wäre wenn ich jetzt völlig unverhofft angefahren oder sonst irgendwie getötet werde. Ich könnte weder jemandem auf Wiedersehen sagen noch den Menschen die ich liebe sagen was ich für sie fühl! Ich finde das ziemlich krass, einfach unverhofft aus dem Leben gerissen zu werden..!

Habt ihr Anst vor dem Tod ???

Falls ihr das Thema schon mal hattet, editiert den Thread einfach!

Lyrishi Zone
ne, ich fürchte mich nicht vor dem tod! der soll nur kommen, der hat ja keine chance gegen mich <IMG SRC="smilies/wink.gif" border="0"> <IMG SRC="smilies/biggrin.gif" border="0">
ich hoffe einfach, dass er nicht zu bald kommt <IMG SRC="smilies/smile.gif" border="0"> sterben ohne auf wiedesehen sagen zu können ist wirklich das dümmste, was einem passieren kann!

Azchael
Hi,

ich glaube, man hat deswegen keine Angst vor dem Tod, weil man sich seiner nähe nicht bewusst ist.
Ich saß einmal in einem Flugzeug, dass eine Notbremsung bei einem Start gemacht hat. Ich hatte mehr Schiß als jemals zuvor und jedes mal, wenn ich jetzt fliege, hab ich schiß abzustürzen.
man merkt den Tod nur, wenn man schon mal knapp davor war, oder es glaubt gewesen zu sein. Ansonsten vergißt man seine anwesenheit.

Gruß Azchael

Lyrishi Zone
Original erstellt von Azchael:
<STRONG>Hi,

ich glaube, man hat deswegen keine Angst vor dem Tod, weil man sich seiner nähe nicht bewusst ist.
Ich saß einmal in einem Flugzeug, dass eine Notbremsung bei einem Start gemacht hat. Ich hatte mehr Schiß als jemals zuvor und jedes mal, wenn ich jetzt fliege, hab ich schiß abzustürzen.
man merkt den Tod nur, wenn man schon mal knapp davor war, oder es glaubt gewesen zu sein. Ansonsten vergißt man seine anwesenheit.

Gruß Azchael</STRONG>

du bist also der meinung, dass der tod immer anwesend ist (alla final destination)???

Azchael
Hi,

nein, ich denke, dass immer die Möglichkeit besteht zu sterben: beim Überqueren der Straße, beim Trinken, immer! Aber die Wahrscheinlichkeit zu sterben meist zu klein ist um sie zu realisieren.
Das merkt man erst bei extremen Situationen.

Gruß Azchael

sky
Original erstellt von Azchael:
<STRONG> ich glaube, man hat deswegen keine Angst vor dem Tod, weil man sich seiner nähe nicht bewusst ist.
</STRONG>

Hey,


das hab ich aber auch gar nicht gesagt, oder auf jeden Fall nicht so gemeint. Die Frage, ob ihr Angst vor dem Tod habt bezieht sich nicht auf den obrigen Text!
Ich denke einfach, gerade für Jugendliche ist der Tod noch soo weit entfernt und sie verschwenden keinen Gedanken daran, obwohl es immer möglich sein kann dass man stirbt: Genau wie du es gesagt hast! Du kannst immer sterben, aber nur wenn du in einer Situation bist in der du Todesangst hast weisst du was es eigentlich bedeutet!
Ich selbst hab zum Glück noch nie so etwas erlebt und bin auch ganz und gar nicht erpicht drauf!

Aber zum Beispiel wenn Familienangehörige sterben die man liebt ist der Tod wieder ganz zentral im Leben und spielt eine grosse Rolle... Ist es nicht so dass der Tod in jedem Leben manchmal auftaucht und sehr schlimm und nah ist und dann wieder verschwindet und weit, weit entfernt ist, bis man wieder damit konfrontiert wird ?!?!

cycoass
ich denke nicht das ich angst vor
tod habe ,ich nehme den tod
eher wie eine erlösung von diesen beschisschenes leben
die frage ist wie mann stribt
ich glaube jeder hat angst wenn er in flammen verbrannt wird , mit säure gegossen
oder mit cement schuhen oder russiche krawatte usw.. nicht der tod selbst macht angst aber die todesart leute
<IMG SRC="smilies/mad.gif" border="0"> <IMG SRC="smilies/cwm23.gif" border="0"> <IMG SRC="smilies/mad.gif" border="0">

powerGFX
ja, ich denke auch, das man nicht so große Angst vor dem Tod hat, schon allein weil er das sicherste auf dieser Welt ist (er tritt 100%ig ein!!)...
mir würde auch vielmehr die Art des Sterbens Sorgen machen...
Eins sollte man zumindest im Kopf behalten, Der Tod gehört genauso zum Leben, wie alles andere, nur dass wir nicht wissen, wie es danach weitergeht, die Ungewissheit ist es die uns Angst macht, nicht der Tod...

sky
Hey Leutz,

thx für eure Antworten! Was mich aber noch interessiert ist, ob ihr viel an den Tod denkt! Ist er für euch immer present oder noch weit, weit weg ?

Meine Erfahrung: Die meisten Jugendlichen (die ich kenne) befassen sich nicht mit dem Tod und winken nur ab wenn ich sie darauf anspreche!
Ich denke, der Tod wird erst richtig realistisch und wichtig wenn man in eine Siuation kommt, in der man Todesanst aussteht! Sonst wird er unwichtig und man vergisst, dass man eigentlich immer sterben kann!

Lyrishi Zone
Original erstellt von sky:
<STRONG>Hey Leutz,

thx für eure Antworten! Was mich aber noch interessiert ist, ob ihr viel an den Tod denkt! Ist er für euch immer present oder noch weit, weit weg ?

Meine Erfahrung: Die meisten Jugendlichen (die ich kenne) befassen sich nicht mit dem Tod und winken nur ab wenn ich sie darauf anspreche!
Ich denke, der Tod wird erst richtig realistisch und wichtig wenn man in eine Siuation kommt, in der man Todesanst aussteht! Sonst wird er unwichtig und man vergisst, dass man eigentlich immer sterben kann!</STRONG>

mich beschäftigt der tod auch nicht so besonders! ab und zu, vor allem wenns einem nicht sooo gut geht! aber im moment tuts das ja wieder (einigermassen <IMG SRC="smilies/wink.gif" border="0">)! <IMG SRC="smilies/biggrin.gif" border="0">
das leben ist im eimer, wenn man immer wieder über den tod nachdenkt! live the moment 'n' enjoy ur life!

Azchael
Hi,

Tja, ich denke schon öfters an den Tod. Meistens wenn ich irgendwas gemacht habe, was knapp war: z.B. Über die Straße und das Auto rast ohne Bremsen weiter, oder versch. andere Dinge. Mir gehts genauso, wie ich es weiter oben schon mal beschrieben habe: Ich denke dann dran, wenn ich nur knapp am Tod vorbeigeschlittert bin (oder es denke zu sein)!

Gruß Azchael

sky
Original erstellt von Lyrishi Zone:
[QB live the moment 'n' enjoy ur life![/QB]

Hey,

du hast schon Recht damit, ist ne gute Lebeneinstellung!
Aber ich finde es auch wichtig, dass jeder Mensch (sofern er so lebt wie du und ich) auch mal darüber nachdenkt wie gut wir's überhaupt haben und dass wir gesund sind und genug zu Essen haben usw .... und auch mal dran denkt was einem zustossen kann! Ich denke, vor allem wenn wir down sind, denken wir eher schwarz, das heisst der Tod kommt vielleicht vor oder einfach nur Shit und Scheisswelt oder so ähnlich <IMG SRC="smilies/wink.gif" border="0">
Ist die Krise dann aber überwunden, ist das Leben grad wieder doppelt so schön und der Tod weit weg! Diese Phasen brauchts aber genau so im Leben wie Fun, Liebe und all die schönen Dinge!

lemon
Ich habe gerade vor kurzen einen guten Artikel gelesen welcher ebenfalls hier ein bisschen passt. es ging um Fortsetzungen bei den Filmen.

Warum machen wir Fortsetzungen ? Könnte es evtl. daran liegen dass wir wollen dass alles immer weiter geht ? Haben wir Angst vor der Endlichkeit ? Endlichlkeit = Tod ?!

madmax
Der Tod ist normal, darum nicht zuviele gedanken über Ihn. Wenn er kommen muss dann kommt er wenn nicht dann nicht....

http://www.der-tod.ch

Lyrishi Zone
leutz, ich hab mir da mal was überlegt!
was glaubt ihr:
sterben mehr leute wenn sie glücklich sind oder wenn sie down sind?

sky
Hey,

ist das nicht ein bisschen zu allgemein ?

Ich glaube kaum dass die Menschen, die an einer Krankheit sterben alle glücklich sterben. Die einen sind vielleicht froh, von ihren Schmerzen erlöst zu sein, die anderen wollen nicht loslassen und wehren sich gegen den Tod.
Was ist denn mit den Leuten, die durch einen Unfall oder Herzinfarkt total plötzlich sterben? Die können gar nicht glücklich oder down sein, das geht ja viel zu schnell!

Ich habe auch schon von Theorien gelsen, die behaupten, jeder Mensch müsse mit dem Leben abgeschlossen haben und bereit sein für den Tod, sonst könne er nicht sterben! Aber ob die dann glücklich sind ???

Ich weiss echt nicht genau was du meinst und Zahlen darüber gibt's ja wohl kaum, oder <IMG SRC="smilies/confused.gif" border="0">

HyperGate
Original erstellt von [GI]powerGFX:
<STRONG>
die Ungewissheit ist es die uns Angst macht, nicht der Tod...</STRONG>

da geb ich PGFX 100%ig recht.
seit anbeginn der zeit fürten sich die lebenden vor dem fremden (ungewissen). jeder der sagt er hätte keine angst vor dem tod der lügt einfach. die menschen die sich selbst töten hoffen durch den tod erlösung zu finden, weil der "schmerz des lebens" unerträglich geworden ist.

ich persönlich möchte sehr lange, aber in gesundheit leben und wenn mich der tod vorzeitig ereilt umso besser dann weiß ich endlich was dahinter steckt <IMG SRC="smilies/wink.gif" border="0"> nee ich habe das leben lieben gelernt und möchte nicht früh sterben, aber wenn einem die stunde schlägt kann man nichts machen und sollte sich damit abfinden.

nehmen wir mal an danach kommt nichts dann stellt euch den tod wie den schlaf vor (ohne träume) (dieser frieden, keine sorgen und ängste--&gt;einfach geil) das leben hat aber auch sehr schöne seiten und menschen die viel schönes erleben haben den größten verlust (angst).

also die trennung von körper und seele muß grauenhaft sein, wer es nicht glaubt soll sich mal einen arm abtrennen, aber eine erleichterung hat es derkörper schüttet so viel betäubungsstoffe aus das es der größte kick des lebens sein wird. für aussenstehende mag es schrecklich vorkommen aber dem sterbenden ist es nicht so richtig bewusst.

ich wünsche nicht mal meinem schlimmsten feind, dass er an krebs stirbt, da dies ohne zweifel der schlimmste tod ist.

jaja der tod <IMG SRC="smilies/cwm40.gif" border="0">

bluemaniac
Hi

Ich denke wenig über den Tod nach, mir ist das Leben wichtiger. Der Tod kommt natürlich zu jedem, aber ich möchte nicht mein ganzes Leben damit verbringen Angst vor ihm zu haben. Klar will ich nicht sterben und habe Angst davor, aber warum sich zu viele Gedanken darüber machen: Ich kann nichts daran ändern und ich werde nie erfahren was dann kommt, bis ich es erlebe....

gruß Blue-Phönix

Schatz
Der Tod
  
Der Tod ist ein Thema,
das für die meisten Menschen
geheimnisvoll
und beängstigend bleibt.
Es ist oft immer noch ein Tabuthema,
das ausgegrenzt wird , und
über das man nicht gerne spricht.
 
Und doch:
Die Motten und das Licht...
die Menschen und der Tod...
Die Anziehungskraft ist die selbe.

 
Es ist schwer sich vorzustellen, wie es ist,
wenn man absolut nichts mehr spürt,
keine Leere, keinen Mangel,
einfach pures Nichts.


Der Tod eines nahe stehenden Menschen oder eines geliebten Wesens reißt ein großes Loch ganz tief in uns. Der Schmerz ist so unendlich groß und es scheint, als könnten nie wieder unbeschwerte und fröhliche Tage kommen. Die Verzweifelung über den Verlust kann so groß sein, dass manch einer selbst kaum weiterleben will. Wie kann man lernen, mit einem solchen Verlust umzugehen und wie können wir den Tod derer, die wir lieben, akzeptieren?

Über Abschied und Trauer
Das Annehmen des Verlusts von Menschen und Wesen, die wir lieben, ist eine der schwersten Aufgaben, die wir in unserem Leben zu bewältigen haben. Wir müssen erkennen, dass wir nichts festhalten können und dass es Dinge gibt, die sich unserer Kontrolle entziehen, so verzweifelt wir auch versuchen mögen, Einfluss zu nehmen. Abschied und Trauer sind Themen, die früher oder später auf jeden von uns zukommen und wir müssen lernen, mit dem Schmerz umzugehen.

sky
Hey Schatz,

finde die Texte echt gut <IMG SRC="smilies/claps.gif" border="0"> Hast du die z.T. selbst verfasst?

Ich stell mir den Tod auch meistens bedrohlich und furchteinflössend vor, aber er kann, vorwiegend für ältere Menschen, doch auch sehr erlösend sein?! Irgendwann ist man doch genug alt und hat so viel erlebt und gesehen von der Welt und ist bereit zu gehen. Dann ist der Tod doch eigentlich schön.
Oder auch für Menschen die lange im Spital liegen und Schmerzen haben oder eine OP nach der anderen machen müssen: Diese Menschen denken bestimmt auch wieder anders über den Tod.
Und in all diesen Fällen können sich auch die Verwandten und Zurückgebliebenen verabschieden und sich darauf vorbereiten.

Schlimm stell ich mir vor, vom Tod überrascht zu werden. Da wird einfach von einer Sekunde auf die andere ein Mensch aus dem Leben gerissen, ohne jegliche Vorwarnung! Alle werden total überrumpelt und ich kann mir vorstellen, dass diese Art von Tod viel schwieriger zu verarbeiten ist als ein vorbereiteter Tod.

Hab gerade vor ca. einer Woche im TV eine Dokumentation gesehen: Dort war von einer jungen Familie die Rede, der Mann Mechaniker, die Frau gerade mal 28 und ein Neugeborenes, so süss <IMG SRC="smilies/remybussi.gif" border="0">
Eines Abends ist die Frau einfach nicht nach Hause gekommen und schliesslich hat man sie mit dem Baby in einem Bach gefunden, beide tot durch ein Autoumfall bei eisigen Strassen. Der Mann hat dann im Interview gesagt, er können sich nicht vorstellen wie das Leben jetzt weitergehen solle... Er hätte doch nur für seine Frau und sein Kind gelebt und jetzt stehe er alleine da. Er hat in der Wohnung alles so gelassen wie es war und das Kopfkissen seiner Frau in Folie einwickeln lassen, damit es immer nach ihr riecht. Er sagte, irgendwie könne er es immer noch nicht fassen und hoffe jeden Tag, sie kämen einfach zur Tür hinein und alles sei nur ein böser Traum gewesen...

Das Schlimmste, stell ich mir vor, ist, wie in diesem Fall, wenn man sich nicht verabschieden kann. Denn dann kann man auch nicht loslassen und hofft immer noch auf ein Wunder, das einem die verlorene Person zurückbringt...

Im Endeffekt, denke ich, spielt es keine grosse Rolle wie man eine Peson verliert, es ist sicher in jedem Fall schrecklich für die Angehörigen!

Alles in sich hineinzufressen bringt sicher niemandem was, denn irgendwann kommt doch alles wieder hoch. Ich bin davon überzeugt, je mehr man sich dann mit dem Thema beschäftigt, weint und vielleicht mit anderen darüber spricht, desto besser kann man solche Situationen verarbeiten!
Und schliesslich sollte man probieren loszulassen und den Menschen einfach in guter Erinnerung behalten !